Die Organisationsstruktur des Handwerks in Niedersachsen




Die Kreishandwerkerschaften sind die Interessenvertretung des regionalen Handwerks.

Als Körperschaft des öffentlichen Rechts liegt unser Aufgabenschwerpunkt in der Gesamtinteressenvertretung des selbständigen Handwerks. Darüber hinaus betreuen wir den einzelnen Betrieb und sind das Geschäftsführungs- und Service-Zentrum der Handwerksinnungen. Die gesetzliche Grundlage der Kreishandwerkerschaft findet sich in der sog. Handwerksordnung (HWO), einem Bundesgesetz.

Die Kreishandwerkerschaften Aurich-Emden-Norden und LeerWittmund sind die Dachorganisationen der ihr angeschlossenen 40 Innungen. Gemeinsam vertreten wir als freiwilliger Zusammenschluss von mittelständischen Handwerksunternehmen die Interessen unserer Mitglieder in rechtlicher, wirtschaftlicher, sozialpolitischer und fachlicher Hinsicht und verstehen uns als ein handwerklicher Arbeitgeberverband.

Als kompetenter Dienstleister erbringen wir für unsere Mitglieder umfassende Beratungs- und Auskunftsleistungen.

Wir sind die Informationsbörse und das Service-Center des regionalen Handwerks und leisten effiziente Betreuung. Bei uns findet der Arbeitgeber Rat und Tat für die erfolgreiche Zukunft seines Betriebes.

Kreishandwerkerschaften: Die Unternehmensberatung für das Handwerk.

Die Innungen bündeln in der Kreishandwerkerschaft ihre Gemeinschaftsinteressen. Das ermöglicht  uns, durch Mitgliedschaften auf Landes- und Bundesebene auf für das Handwerk relevante Grundsatzfragen, Einfluss zu nehmen und somit für den Erhalt der unternehmerischen Freiräume und für eine nachhaltige Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen einzutreten.

Die Tarifkompetenz wird von unseren Innungen durch die Mitgliedschaft in den Landesverbänden wahrgenommen.

Die von den Innungen getroffenen Entscheidungen sind Mehrheitsentscheidungen der Mitglieder. Im „Inneren" herrscht handwerkliche Selbstverwaltung: Demokratie
Für dieses Prinzip stehen unsere internen Strukturen und die Zusammensetzung unserer Gremien.

In unseren beschlussfassenden Organen bestimmen die ehrenamtlich tätigen Unternehmer die Grundsatzfragen der Handwerkspolitik, die Richtlinien unserer Arbeit und die vorrangig zu erfüllenden Aufgaben. Damit garantieren sie eine an den Interessen der Betriebe ausgerichtete Leistungsstruktur.

Die Selbstverwaltungseinrichtungen der Handwerkswirtschaft: Diese Form der Selbstverwaltung stellt sicher, dass die eigenen Funktionsträger und Repräsentanten selbst ausgewählt werden können. Weil diese Funktionsträger ihre Aufgaben weitgehend ehrenamtlich erledigen, ist Selbstverwaltung kostengünstiger und effektiver als die Verwaltung durch den Staat. Die Entscheidungen werden zudem personen- und sachnäher getroffen.



Die Konzentration auf die Anforderungen der Betriebe vor Ort, Berücksichtigung der spezifischen Verhältnisse und vor allem immer im direkten, persönlichen Kontakt als präsenter, durchsetzungsfähiger und erfolgsorientierter Dienstleister.


Der Erfolg unserer Arbeit und die Akzeptanz durch die freiwilligen Mitglieder hängen wesentlich davon ab, wie kundenorientiert die Aufgaben wahrgenommen werden.